Unfairer Journalismus seitens der NRZ zur Gründung der BI „Erhalt unserer VHS in der MüGa“.

Persönliches Vorwort:
Im folgenden die Artikel von WAZ und darunter von der Mülheimer NRZ zur Gründung der BI „Erhalt unserer VHS in der MüGa“ zur Vorbereitung eines evtl. Bürgerbegehrens. Die Artikel könnten kaum unterschiedlicher sein.
Der Redakteur der Rest-Redaktion der Mülheimer NRZ, die inzwischen ohnehin hauptsächlich Artikel der lokalen WAZ abdruckt, war bei der Gründungsveranstaltung der BI persönlich zugegen. Er betätigt sich zum wiederholten Mal als MBI-Hasser und hundsmiserabler Journalist, der in seinem unfairen, manipulativen Artikel zwischen Bericht und Meinung nicht wirklich trennen will trotz separatem Kommentar dieses und zum ersten Mal. Zum x-ten Male hackt er hauptsächlich auf mir als Person herum, um mich als Mensch an den Pranger zum Beschimpfen o.ä. zu stellen oder am besten gleich aus der Stadt zu jagen. Beim letzten bösartigen NRZ-Artikel ließ man z.B. Wiechering fordern „Lothar Reinhard die rote Karte zu zeigen“.
Auch wenn die NRZ-Redakteure es gerne sähen: Die MBI sind kein Freiwild und ich stehe als Person zum Kreuzigen nicht zur Verfügung.
Deshalb werde ich mir überlegen, wie ich gegen dieses Hetzblatt vorgehe, das mich als Person seit Jahren zerstören oder ruinieren will, in wessen Auftrag auch immer. Interessant aber ist, dass die NRZ zum Thema VHS-Erhalt noch schärfere Töne gegen MBI und mich angeschlagen hat als zuvor.
Genauso interessant auch, dass die NRZ erneut vollständig ignoriert, dass auch die Kaufhof-Bewerbung in die engere Auswahl für die Spk-Akademie gelangt ist und dass nicht nur die MBI diese von NRZ-Tost verschwiegene Alternative sehr viel sinnvoller für unsere Stadt findet, was auch auf der Veranstaltung am Mi. wiederholt wurde, nicht nur von mir. Dezernent Vermeulen, der dies öffentlich auch so sah, wurde dafür als potenzieller OB-Kandidat regelrecht zur Absage gejagt und einem Dauermobbing unterzogen, an vorderster Stelle verbreitet durch die NRZ.
L. Reinhard
Bürgerbegehren: Bürgerinitiative will VHS an der Müga retten
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Unsichere Zukunft: die Volkshochschule am Rande der Müga könnte demnächst einer Sparkassen-Akademie weichen. Foto: Oliver Müller
Mülheim.

Jetzt sind die Vorbereitungen für ein Bürgerbegehren gestartet. Es meldeten sich bereits 92 Bürger, die sich bereit erklärt haben, bei einer Unterschriftensammlung in der Stadt aktiv zu werden.
Beim ersten Treffen zur Vorbereitung eines Bürgerbegehrens für den Erhalt der Volkshochschule am jetzigen Standort Bergstraße wurde am Mittwochabend die Bürgerinitiative „Erhalt unserer VHS in der Müga“ gegründet. Sie soll alles vorbereiten, um möglichst schnell ein Bürgerbegehren zu beginnen für den Fall, dass die VHS und Teile der Müga für eine Sparkassen-Akademie geopfert werden sollen. Die Entscheidung dazu wird noch vor Jahresende erfolgen müssen.
Auch für den Fall, dass die Bewerbung mit der „Akademie am Schloss“ den Zuschlag für die Sparkassen-Akademie nicht bekommt , will die Bürgerinitiative weitermachen und notfalls auch ein Bürgerbegehren zur Bestandsgarantie inclusive notwendiger Sanierung der Volkshochschule durchführen.Große Empörung herrscht auch darüber, dass nicht nur die VHS selbst, sondern auch noch Teile der Müga – Matschspielplatz, Kräutergarten – zur Disposition gestellt werden.Die Bürgerinitiative meldet bereits 92 Bürger, die sich bereit erklärt haben, bei einer Unterschriftensammlung in der Stadt aktiv zu werden. Das nächste Treffen soll in zwei Wochen am 3. Dezember um 19 Uhr wieder im Handelshof stattfinden. Die Domain www.vhs-muega.de wurde bereits als zukünftige Internetadresse der Bürgerinitiative gesichert.
Ringen um den VHS-Standort
Mülheim. Über 100 Bürger kamen zum ersten Vorbereitungstreffen eines Bürgerbegehrens für den Fortbestand der VHS in Mülheim am derzeitigen Standort. Aber die Mülheimer Bürgerinitiativen stellen die Bewerbung für die Sparkassenakademie verzerrt dar.
Noch scheinen die Chancen günstig, dass Mülheim mit dem derzeitigen Standort der VHS den Zuschlag für die neue Sparkassenakademie erhält. Für viele in der Stadt wäre das ein wichtiger Schritt für die Stadtentwicklung, deren Tragweite mindestens mit der Ansiedlung der Hochschule Ruhr West zu vergleichen wäre. Es geht um eine Investition von mindestens 30 Millionen Euro, 80 Beschäftigte und Impulse für die Innenstadt, die von dem Tagungsbetrieb mit 21.000 Teilnehmern, die durchschnittlich zwei Tage bleiben, ausgeht. Mit einer Entscheidung wird jetzt Anfang Dezember gerechnet. Größter Konkurrent ist offensichtlich Dortmund.
Es gibt aber auch Mülheimer, die die Sparkassenakademie in der Stadt zwar begrüßen würden, dafür aber die VHS an ihrem bisherigen Standort nicht opfern wollen. Über 100 Bürger trafen sich jetzt auf Einladung von MBI, Wir aus Mülheim und Linken im Hotel Handelshof, um erste Schritte für ein Bürgerbegehren
einzuleiten. Einige hoffen, dass die Gremien der Sparkasse durch öffentlichen Protest von einer Entscheidung zugunsten Mülheims absehen. MBI-Fraktionschef Lothar Reinhard sprach von der Möglichkeit, ein vorbeugendes Bürgerbegehren zu initiieren, das sich gegen den Abriss der VHS richten oder auf eine Bestandsgarantie des Gebäude zielen könnte. Möglich wäre, so Reinhard, auch ein Begehren gegen eine Ratsentscheidung, die nötig würde, wenn der Wettbewerb zugunsten Mülheim ausfiele. Reinhard und die MBI haben während des Wettbewerbs bereits mehrere Register gezogen. So haben sie mit dem Vorschlag, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen, den Landeskonservator auf den Plan gerufen, Anträge gestellt, sich mit einem Brief an die Entscheidungsgremien der Sparkasse gewandt und haben bereits im September zu einer Veranstaltung über die Zukunft der VHS eingeladen. Stimmung machte Reinhard, weil er so tat, als stünde die VHS als Weiterbildungseinrichtung als Ganzes zur Disposition. Es handelt sich aber bei einer VHS um eine kommunale Pflichtaufgabe, die gar nicht aufgegeben werden kann.
Reinhard bezeichnet Abrissantrag als „Dreistigkeit“
Auch am Mittwoch nahm es Reinhard mit der Wahrheit nicht allzu genau, polemisierte und ließ Fakten, die in seine Schilderung eines Komplotts nicht passten, weg. Mehrfach nahm er Bezug auf den Termin Kommunalwahl vom 25. Mai, der angeblich erst abgewartet werden musste, bis die Verwaltung über die Wettbewerbsteilnahme berichtet. Tatsächlich wurden die Wettbewerbsbedingungen erst am 5. Mai veröffentlicht. Die Zeit bis zur Abgabe im August denkbar knapp. Reinhard erweckt auch den Eindruck, dass die Abschätzung der Sanierungskosten und die Planung der Akademie am Schloß nicht sauber sei, weil sie vom selben Architekturbüro stamme. Und schließlich bezeichnet er den amtsintern gestellten Abrissantrag als „Dreistigkeit“. Als Mitglied des Planungsausschusses weiß er aber genau, dass dieser Antrag wie berichtet derzeit ruht. Als Riesensauerei bezeichnet er die Verunsicherung der Bürger und der Dozenten, die nicht wüssten, welche Zukunft die VHS hat. Die Wettbewerbspläne seien durchgepeitscht worden, ohne dass die Politik Genaueres wisse. Auch finanzielle Gründe belächelt er und geht davon aus, dass ein Umbau eines anderen Gebäudes die Sanierungskosten von 16 Millionen Euro für die Bergstraße übersteigen würde.
Steffen Tost
NRZ-Kommentar von S. Tost auf S. 2 am 21.11.14
Ein Meisterwerk der Öffentlichkeitsarbeit war die Bewerbung für den Sitz der Sparkassenakademie sicherlich nicht. Dass konnte sie auch nicht angesichts der knappen Fristen. Aber Lothar Reinhard stellt wieder Fakten verzerrt dar, setzt auf Emotionen statt auf Argumente und versucht den Unmut für seine Zwecke zu nutzen. Dass die Abschätzung der Sanierungskosten und die Pläne für die Akademie am Schloß aus einem Haus stammen, ist kein Indiz für Mauschelei wie er glauben machen möchte, sondern eine Notwendigkeit. Er vertauscht bewusst die Chronologie. Das Planungsbüro Hütténes war zuerst mit der Abschätzung der Sanierungskosten beauftragt worden und erst dann erhielt es den Planungsauftrag – weil es kein zweites gab, das über das Areal so detailliert Bescheid wusste. Bei dem Arbeitspensum, das in drei Monaten zu stemmen war, erwies sich das als großer Vorteil. Die Vorbereitung für den Abrissantrag und die Bebauungsplanänderung steht im Zusammenhang mit dem im Juli mit großer Mehrheit getroffenen Ratsbeschluss. Auch das ist durch die vorgegebenen Fristen bestimmt.
Chancen und Risiken der Sparkassenakademie müssen klar bewertet werden und sind eindeutig. Würde Mülheim den Zuschlag erhalten, wäre das ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Ginge der Zuschlag nach Dortmund wäre das VHS-Gebäude noch nicht gerettet. Woher der zweistellige Millionenbetrag für die Sanierung kommen soll, hat Reinhard noch nicht einmal ansatzweise gesagt. Auf die schnellst mögliche Vorlage eines Zukunftskonzeptes für die VHS muss man dennoch drängen. Auch beim wiederholt genannten Matschspielplatz ist die Sache eindeutig. Selbst wenn er gefährdet wäre, ließe er sich mit geringem Aufwand verlagern. Wenn man ihn gegen einen 30-Millionen-Projekt dieser Klasse in die Waagschale wirft, macht das sprachlos. Mit den Störmanövern dient Reinhard nicht dem Wohle der Stadt – obwohl er als Ratsherr dazu verpflichtet ist.

Steffen Tost

 Lothar Reinhard